Chronologie

Jan. 2007
Erstellung eines Architektenentwurfes als Vorbescheidsantrag.
Architekt: FLUM DESIGN

2008
Bezirksversammlung Altona beschließt, die Einleitung eines B-Plan-Verfahrens mit dem Ziel Wohnungsbau im Innenhof zu ermöglichen.

Jan. 2009
Öffentliche Plandiskussion des ersten B-Plan Entwurfs.

Okt. 2011
Die Stadt und der Bezirk suchen im Zuge der Planungen für das „Bündnis für Wohnen“ nach geeigneten neuen Wohnungsbaustandorten. Unser Grundstück gehört dabei landesweit zu den Top 25 Wohnungsbaustandorten. Es wird daher auf Kosten der Stadt durch die Architekten petersen pörksen partner architekten + stadtplaner für den Wohnungsbau überplant.

Okt. 2013
Erstellung eines Bebauungskonzepts (ca. 120 Wohnungen und 12.000 m² BGF).

Okt. 2013
Bürgeranhörung mit Entwurf der Architekten blauraum.

Nov. 2013
Öffentliche Sitzung des Planungsausschusses mit Teilnahme der Anwohner.

Feb. 2014
Die Initiative Otte60 lehnt ein offenes Workshopverfahren ab und legt Forderungspapier vor.

Feb. 2014
Planungsausschuss mit Teilnahme der Anwohner: Es wird die Einführung eines „Runden Tisches“ beschlossen.

Feb. 2014
1. Runder Tisch: Initiative Otte60 verweigert Diskussion mit dem Eigentümer Herrn Gloe und fordert die Politik auf, ihre Forderungen zu übernehmen. Es konnte keine Einigung erzielt werden.

Apr. 2014
2. Runder Tisch: Erneuerung der Forderungen von Otte60 aus dem 1. Runden Tisch. Es konnte keine Einigung erzielt werden.

Apr. 2014
Planungsausschuss vertagt das Thema.

Mai 2014
Wahlen zur Bezirksversammlung.

Juli 2014
Notarvertrag zwischen Otto Wulff Projektentwicklung GmbH und Herrn Gloe für die gemeinsame Entwicklung des Grundstückes.

Okt. 2014
3. Runder Tisch ohne Beteiligung der Grundeigentümer. Die Initiative bekräftigt ihre ultimativen Forderungen gegenüber der Politik: Maximale Gebäudehöhe 9,5 m / Bauvolumen 7.332 m² BGF.

Nov. 2014
Politik bittet die Eigentümer, die Übernahme der Forderungen zu prüfen.

Juli 2015
4. Runder Tisch, an dem die Grundeigentümer Gloe und die Otto Wulff Projektentwicklung GmbH sowie die Anwohnerinitiative Otte60 teilnahmen. Die Teilnehmer einigten sich auf mehrere Maßnahmen:

  • Einleitung eines Gutachterverfahrens nebst Verschattungsstudie durch die Architekten („Architektenwettbewerb“)
  • Erstellung einen Verkehrsgutachtens
  • Erwägung der Möglichkeit, Baukörper in unterschiedlichen Höhen zu bauen
  • Festlegung, dass 30 Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert werden
  • Prüfung der Möglichkeit, Baugemeinschaften in das Projekt einzubringen

Protokoll der Initiative Otte60

Sept. 2015:
Entscheidung der Bundesregierung, die Dublin II-Regelungen auszusetzen: Die „Flüchtlingskrise“ erreicht Deutschland.

Nov. 2015:
Die Altonaer Bezirkspolitik fragt den Vorhabenträger, ob statt der bisherigen Planung auch der Bau von Flüchtlingswohnungen in Betracht käme.

Dez. 2015:
Otto Wulff Projektentwicklung und Herr Gloe sagen der Politik ihre grundsätzliche Bereitschaft zu, auf Flüchtlingswohnungen umzuschwenken. Im Zuge dessen teilen sie der Politik die ihrerseits anberaumte Baugröße mit. Denn in diesem Fall müsste deutlich mehr gebaut werden, damit sich das Vorhaben wirtschaftlich darstellen lässt. Die genauen wirtschaftlichen Parameter müssen jedoch noch mit der Stadt ausgehandelt werden.

Feb. 2016:
5. Runder Tisch: Die Politik gibt den Plan bekannt, auf dem Grundstück Wohnungen für Flüchtlinge zu errichten. Henrik Strate (SPD) kündigt einen Anwohnerdialog ab April an, weshalb es vorerst keinen weiteren Runden Tisch geben werde.

Protokoll der Initiative Otte60